Reichenbacher-Verlag
ICH WILL LOSLASSEN, ABER WOHIN MIT DEM SCHMERZ? - Warum Verdrängen uns einholt und endloses Fühlen uns festhalten kann
ICH WILL LOSLASSEN, ABER WOHIN MIT DEM SCHMERZ? - Warum Verdrängen uns einholt und endloses Fühlen uns festhalten kann
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„Du musst einfach loslassen.“ – Aber was, wenn du genau das schon so lange versuchst?
Du möchtest endlich nach vorne schauen. Nicht mehr jeden Morgen mit denselben Gedanken aufwachen. Nicht mehr an einem Menschen, einer Verletzung oder einer Vergangenheit festhalten, die du nicht ändern kannst.
Und trotzdem lässt dich etwas nicht los.
Vielleicht hast du versucht, deinen Schmerz zu verdrängen. Stark zu sein. Zu funktionieren. Einfach weiterzumachen.
Vielleicht hast du aber auch das Gegenteil getan: alles gefühlt, alles hinterfragt, immer wieder dieselben Erinnerungen durchlebt – in der Hoffnung, dass der Schmerz irgendwann von selbst verschwindet.
Doch was, wenn beides dich festhalten kann?
Was, wenn Verdrängen keine Heilung ist – aber auch endloses Fühlen nicht automatisch bedeutet, dass du wirklich verarbeitest?
Genau hier setzt dieses Buch an.
In Ich will loslassen. Aber wohin mit dem Schmerz? zeigt Anna Maria Hagemüller einen anderen Weg im Umgang mit seelischen Verletzungen, Verlusten, Enttäuschungen und unerfüllten Hoffnungen.
Einen Weg, der nicht verlangt, deine Gefühle wegzuschieben. Der dich aber auch nicht dazu auffordert, immer wieder in deinem Schmerz zu versinken.
Einen Weg zwischen Verdrängen und Festhalten: Zulassen. Verarbeiten. Loslassen.
In diesem Buch erfährst du:
- Warum Loslassen so schwerfällt, selbst wenn du mit dem Verstand längst weißt, dass es Zeit wäre, weiterzugehen.
- Warum dein Körper manchmal festhält, obwohl das schmerzhafte Erlebnis schon lange zurückliegt.
- Wie du den Unterschied zwischen Verarbeiten und Wiedererleben erkennst, damit du dich nicht immer wieder in denselben Gedanken und Gefühlen verlierst.
- Wie du deinem Schmerz Raum geben kannst, ohne dich von ihm überwältigen zu lassen.
- Warum du nicht vergeben, vergessen oder dich versöhnen musst, um inneren Frieden finden zu können.
- Wie du dich von ungelebten Zukunftsträumen und alten Verletzungen verabschieden kannst, ohne ihre Bedeutung zu verleugnen.
- Wie du wieder vertrauen, lachen und leben darfst, ohne dich dafür schuldig zu fühlen.
Dieses Buch verspricht dir keine Wunderheilung und keine schnellen Lösungen. Es begleitet dich mit einfühlsamen Erklärungen, lebensnahen Beispielen und konkreten Anregungen dabei, deinen Schmerz besser zu verstehen und einen neuen Umgang mit ihm zu finden.
Denn vielleicht musst du gar nicht den Menschen vergessen, den du verloren hast. Vielleicht musst du auch nicht aufhören, traurig zu sein über das, was geschehen ist.
Vielleicht darfst du einfach lernen, die Erinnerung zu behalten, ohne jeden Tag erneut an ihr zu zerbrechen.
Loslassen bedeutet nicht, dass das Vergangene bedeutungslos wird. Es bedeutet, dass es einen Platz in deiner Geschichte finden darf, ohne länger dein ganzes Leben zu bestimmen.
Für alle, die müde vom Festhalten sind, aber Angst haben, mit dem Loslassen auch etwas Wertvolles zu verlieren.
Du musst nicht vergessen, um weiterzugehen.
Du musst nicht aufhören zu lieben, um wieder glücklich zu werden.
Und du musst nicht loslassen.
Aber du darfst.
